Das sind die besten Jobbörsen

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Die großen Jobbörsen im Netz, wie Stepstone, Indeed oder Monster, lassen sich das Schalten einer Stellenanzeige fürstlich bezahlen. Gleichzeitig sind hier die Streuverluste oft groß. Sinnvoller ist es, eine Anzeige explizit dort zu schalten, wo sich solche Menschen herumtreiben, wonach du suchst.

Mittlerweile hat fast jeder Blog und jede Online-Plattform zu bestimmten Themen angeschlossene Jobbörsen, weil sie die Goldgrube Fachkräftemangel für sich entdeckt haben. Software-Entwickler sind beispielsweise auf Seiten wie Stackoverflow unterwegs. Designer zeigen ihre Portfolios auf Dribbble. Innovationsaffine Mobile-Marketing-Menschen sind in Smartphone-Apps wie Truffls anzutreffen, wo sich Arbeitgeber und Bewerber im Tinder-Prinzip matchen. Immer mehr Online-Magazine und News-Seiten bieten einen Stellenmarkt. Auf t3n beispielsweise trifft man Menschen aus den Bereichen digitale Medien und IT-Technologien. Bei Gründerszene findet man Interessierte zu Business, Unternehmertum, Investment und Risikokapital. Google einfach mal nach Themen im Aufgabenbereich deiner ausgeschriebenen Stelle, und schaue dich auf darauf spezialisierten Plattformen um. Lese in einschlägigen Online-Foren mit, wo Menschen aus diesem Tätigkeitsfeld nach Jobs Ausschau halten.

Studenten über andere Jobbörsen ansprechen

Gerade wenn es schwierig ist, Fachleute mit mehrjähriger Berufserfahrung zu finden, kann es sinnvoll sein, eine bestimmte Stelle mit einem Werkstudenten zu besetzen und sich zu einem vergleichsweise geringen Gehalt einen zukünftigen Spezialisten selbst aufzubauen, wovon natürlich nicht nur dein Unternehmen, sondern auch der Student profitiert. Alle Universitäten und Fachhochschulen bieten Internetplattformen an, wo Unternehmen ihre Stellenausschreibungen veröffentlichen können, zum Beispiel auf stellenwerk-hamburg.de oder s-a.uni-muenchen.de. Die beste Resonanz zu Stellenausschreibungen für Werkstudenten wirst du haben, wenn du deine Anzeige zum Anfang oder zum Ende eines Semesters veröffentlichst, dann dann die meisten Studenten auf Nebenjobsuche sind.

Gute Möglichkeiten, deine Stellenausschreibung zielgenau den richtigen Kandidaten zu zeigen bieten auch die Karriereplattformen Xing oder LinkedIn. Durch ihre Targeting-Algorithmen kannst du deine Ausschreibung dort genau solchen Personen anzeigen, die das richtige Skillset in ihrem Profil angegeben haben und gegebenenfalls sogar offen für einen neuen Job sind.

Passiv-jobsuchende identifizieren

Genau diese sogenannten passiv-jobsuchenden sind es, die ein großes Potential für dein Unternehmen darstellen. Gute Leute sind in aller Regel nicht arbeitslos und aktiv auf Jobsuche. Sie haben eine feste Stelle und verschwenden ihre Freizeit nicht damit, sich auf Stellenportalen durch Ausschreibungen zu wühlen. Sie sind allerdings offen dafür, sich finden zu lassen. Vielleicht sind sie mit ein paar Dingen in ihrem aktuellen Job unzufrieden oder haben nach einigen Jahren beim aktuellen Arbeitgeber einfach mal Lust auf etwas neues. Das ist deine Chance!

Neue Internetplattformen wie Talentwunder haben sich explizit auf solche passiv-jobsuchenden spezialisiert. Der Dienst aggregiert alle über eine Person verfügbaren Daten aus einer Vielzahl Sozialer Netzwerke wie Xing und LinkedIn sowie aus Expertenplattformen wie Stackoverflow und GitHub und berechnet daraus eine Wechselwahrscheinlichkeit, die man auch Unzufriedenheitslevel nennen könnte. Wenn jemand die von dir gesuchte Qualifikation erfüllt und gleichzeitig eine hohe Wechselwahrscheinlichkeit hat, kann es sich für dich besonders lohnen, mit dieser Person Kontakt aufzunehmen und sie von deiner Firma zu begeistern.

Mehr dazu gibt’s in dieser Podcast Folge:

Darum brauchst du keine Headhunter

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