Darum brauchst du keine Headhunter

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Der Mangel an qualifizierten Fachleuten auf dem Arbeitsmarkt und dem damit verbundenen Schmerz für Unternehmen, gute Mitarbeiter zu finden, hat längst der Industrie der Personalvermittler, Headhunter und Recruiting-Agenturen zu voller Blüte verholfen. Es ist ein Goldrausch um die Vermittlung von Fachkräften ausgebrochen. Fast täglich stampfen neue Agenturen mit einem vermeintlich innovativen Konzept der Kandidatensuche aus dem Boden.

Am Ende ist das System aber oft das gleiche: Headhunter werben Mitarbeiter von ihren aktuellen Arbeitgebern ab, um sie dann an andere Unternehmen zu vermitteln. In ihrer Verzweiflung, bei diesem Abwerbekarussell mithalten zu können und ein Stück vom Fachleute-Kuchen abzubekommen, engagieren fast alle Unternehmen Personalberater. Die lassen sich ihren Service fürstlich bezahlen: Neben einem monatlich anfallenden Retainer-Preis pro offener Stelle, wird bei erfolgreicher Vermittlung eines Kandidaten eine Prämie von 25 bis 35 Prozent des Jahresgehaltes fällig. So kostet es ein Unternehmen schnell einen mittleren fünfstelligen Betrag, nur um einen neuen Mitarbeiter zu finden und einzustellen.

So funktioniert das Geschäftsmodell der Headhunter

Und dabei ist die Qualität des neuen Mitarbeiters keinesfalls gesichert. Auch wenn Personalvermittler eine Person als “den perfekten Kandidaten” anpreisen, so ist ihre intrinsische Motivation doch eher von Quantität als von Qualität getrieben. Um möglichst viele erfolgreiche Vermittlungen zu verzeichnen, werden auch schonmal weniger qualifizierte Kandidaten vorgestellt und über Wert verkauft. Darüber hinaus haben Personalagenturen ein natürliches Interesse daran, dass Mitarbeiter nicht allzu lange bei ihren aktuellen Arbeitgebern bleiben und generell hohe Fluktuationsraten in bestimmten Branchen herrschen. Dadurch fließen am laufenden Band neue Kandidaten in den Vermittlungsmarkt, deren Marktpreise – und somit die Headhunter-Prämien – immer weiter in die Höhe getrieben werden, da sie mit stets steigenden Gehältern vom aktuellen Arbeitgeber zum nächsten gelockt werden müssen.

Ein weiteres Mittel von Personalvermittlern, um den Nachschub an Fachleuten aufrecht zu erhalten, ist es, Experten aus dem Ausland in den hiesigen Arbeitsmarkt zu holen. Meist stammen solche Kandidaten aus Osteuropa, dem nahen Osten oder Afrika. Unternehmen gehen auch hier nicht zu verachtende Risiken ein, was die Qualifikation und Erfahrung der Mitarbeiter angeht. Außerdem fällt eine Integration ins bestehende Team aufgrund fehlender Sprachkenntnisse sowie kultureller Unterschiede oft schwerer und die aufwändige Arbeitsvisum-Bürokratie gibt ihr übriges dazu.

So holst du die besten Leute in dein Team

Auf der anderen Seite sind die richtig guten Experten oftmals davon verärgert, täglich von unterschiedlichen Headhuntern kontaktiert und angerufen zu werden und mit Jobangeboten bombardiert zu werden. Wer zufrieden mit seinem aktuellen Arbeitgeber ist, trägt eine geringere Wechselbereitschaft in sich und bleibt seiner Firma eher loyal. Gespräche mit Headhuntern lehnen solche Leute meist kategorisch ab. Offener hingegen sind sie, wenn sich Gründer oder Geschäftsführer anderer Unternehmen ihrer Branche direkt bei ihnen melden.

Die TALENTE Plattform hilft dir dabei, besser als jeder Headhunter zu werden: Wie lernst du die besten Kandidaten für dein Unternehmen kennen, wie kommst du in Kontakt und wie triffst du die richtige Auswahl. Wie schaffst du es, dass sich deine Mitarbeiter bei dir wohlfühlen, wie hälst du deine besten Leute bei dir und wie trotzt du dem Abwerbekarussell der Konkurrenz und Headhunter. Erfolgreiches und nachhaltiges Recruiting ist Chefsache. Damit du dir teure Investitionen für Headhunter und Personaldienstleister mit allen Risiken und Nebenwirkungen sparen kannst!

Mehr dazu gibt’s in dieser Podcast Folge:

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