Deinen eigenen Podcast starten: Warum du das jetzt tun solltest

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Zuletzt aktualisiert am 6. Januar 2021

Laura Niebler zeigt als Virtuelle Assistentin Unternehmer:innen, wie sie mit ihrem eigenen Podcast starten und damit ihr Business pushen können. Sie nimmt ihnen die Arbeit rund um den Podcast ab, damit die Podcaster:innen nur noch auf „Aufnahme“ klicken müssen.

5 gute Gründe, einen eigenen Podcast zu starten

  • Positionierung als Experte
    Leichter kannst du nicht zeigen, was du kannst. Wenn du durch deinen Podcast den Menschen hilfst, die Probleme zu lösen, die sie nachts nicht schlafen lassen, werden sie über kurz oder lang auch zu deinen Kund:innen.
  • Community-Aufbau
    Im Podcast kannst du ganz du selbst sein. Es ist auch schwieriger sich zu verstellen, als zum Beispiel bei Social Media. Dadurch ziehst du Menschen an, die dir ähnlich sind. Binde sie aktiv mit ein, beantworte ihre Fragen, fordere sie auf, sich bei dir zu melden usw. Sei konstant in deinen Veröffentlichungen. Deine Hörer:innen verlassen sich mit der Zeit darauf, dass deine Folgen an Tag X zur Zeit Y erscheinen. Daraus entsteht eine treue Community, was gerade bei einem Online-Business essenziell ist.

>> Hör dir hierzu auch die Folge 199 im Talente Podcast an: Dein eigenes Online Business starten in 5 Schritten |TLNT199 <<

  • Hohe Reichweite
    Podcasts sind leicht im Alltag zu konsumieren. Für Videos oder Blogbeiträge muss man sich bewusst Zeit nehmen. Einen Podcast kann man jederzeit hören. Dadurch erreichst du Menschen, die vielleicht niemals etwas von dir lesen bzw. anschauen würden. Geschickt kombiniert mit Content-Recycling wird deine Reichweite stark gepusht.
  • Persönlichkeit zeigen
    Wie schon erwähnt, im Podcast kommt deine Persönlichkeit zum Vorschein. Er lebt von deinen Erfahrungen, Werten und deinem Humor. So lernen dich potenzielle Kund:innen kennen, was dafür sorgt, dass du nur noch mit Menschen zusammen arbeitest, die auf deiner Wellenlänge sind.
  • Perfekte Alternative zu Videos
    Hast du dich auch schon öfter unter Druck gesetzt gefühlt, Instagram-, LinkedIn- oder Facebook-Stories zu erstellen? Du fühlst dich dabei aber einfach nicht wohl? Dann ist die perfekte Alternative für dich, einen eigenen Podcast zu starten! So wirst du sichtbar, ohne dich vor der Kamera zeigen zu müssen.

Aber lohnt es sich überhaupt noch einen eigenen Podcast zu starten?

Viele fragen sich, ob es sich überhaupt noch lohnt, einen eigenen Podcast zu starten. Mittlerweile gibt es doch schon so viele und jede:r zweite hat einen Podcast.

Tatsächlich ist es aber so, dass es noch deutlich mehr Hörer gibt, als Podcasts. Ungefähr 10 Millionen Deutsche hören das beliebte Medium. Allerdings gibt es nur ca. 12.000 deutschsprachige Podcasts.

Zum Vergleich: Kein:e Unternehmer:in würde in Frage stellen, einen Instagram- oder LinkedIn-Account für ihr Business zu pflegen, weil es ja schon so viele gibt. Beweisführung abgeschlossen – Die Hörer:innen sind da!

Wo fängt man an, wenn man einen eigenen Podcast starten will?

Kenne dein Warum

Die Euphorie vom Anfang wird irgendwann nachlassen, aber wenn du dein Ziel klar vor Augen hast und weißt, was der Podcast dir bringt, trägt dich das durch Motivationstiefs. Es reicht nicht nur, einfach nur den Podcast zu starten. Hier musst du langfristig dran bleiben, um Erfolg damit zu haben.

Zielgruppe definieren und Thema finden

Zuerst ist es einmal wichtig, ganz genau deine Zielgruppe zu kennen. Je klarer definiert, desto besser. Denn dann kannst du genau auf diese Menschen dein Thema ausrichten – das ist der nächste Schritt.

Überlege dir: Was ist dein Ziel mit diesem Podcast? Möchtest du dich als Expert:in positionieren, informieren oder inspirieren? Welches Problem kannst du durch deine Tipps lösen? Welches Thema interessiert dich so sehr, dass du auch langfristig mit Freude darüber sprechen kannst? Ist das Thema auch in der Zukunft wichtig? Wie viel Content bietet das Thema?

Schreibe zur Themenfindung alles auf, was dir in den Sinn kommt und Speicher dir die Ideen ab, die könnten auch später noch nützlich sein. Du könntest auch eine Social-Media-Umfrage machen und deine Community fragen, was für Themen sie interessieren.

Namen festlegen

Wenn du dein Thema hast, kannst du dich an den Namen machen. Mit deinem Podcast-Namen kannst du schon beeinflussen, gut in den Playern gefunden zu werden. Überlege dir daher einen erklärenden Namen, der schon klar macht, um was es geht.

Aber: denk auch an deine Zielgruppen-Nische. Wähle also nicht nur Überbegriffe, die hart umkämpfte Keywords sind. Sorge stattdessen dafür, dass genau die Menschen dich finden, für die du sprichst.

Und ganz wichtig bevor du mit deinem eigenen Podcast startest: Checke unbedingt, ob es den Namen, den du dir überlegt hast, so oder so ähnlich schon gibt!

Coverbild

Dein Coverbild ist ein mächtiges Mittel, um Menschen dazu zu bringen, deinen Podcast zu hören. Wir alle wissen, wie stark unser (Kauf-) Verhalten von visuellen Mitteln geprägt ist. Wähle daher ein professionelles Foto von dir, clean und nicht zu überladen. Schön ist auch, wenn dein Podcast-Titel darauf zu lesen ist. Ein gutes Tool um dein Cover ganz leicht selbst zu gestalten ist Canva.

Jetzt hast du schon ein kleines Grundwissen, wie du deinen eigenen Podcast startest. Natürlich gibt es noch viel mehr Dinge, die man wissen muss, wie zum Beispiel die richtige Technik, Aufnahme-Software oder Podcast-Marketing. Wenn du dich dafür interessierst, helfe ich dir gern weiter!

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2 Gedanken zu „Deinen eigenen Podcast starten: Warum du das jetzt tun solltest“

  1. Vielen Dank für den informativen Artikel. Ich spiele schon seit längerem mit dem Gedanken, einen Podcast zu starten und will das jetzt wirklich mal in Angriff nehmen. Was mir komplett unklar ist: wie bekomme ich meinen Podcast auf Spotify, Apple, Deezer etc.?

    Antworten
    • Danke für deinen Kommentar! Dafür brauchst du einen sogenannten „Hoster“, der quasi das Zuhause für deinen Podcast ist. Dort lädtst du deine Folgen für einen kleinen Betrag im Monat hoch und von dort aus wird die Folge an sämtliche Podcast-Player verteilt. Dafür gibt es verschiedene Plattformen, am beliebtesten und sehr einfach zu bedienen ist Podigee, es gibt aber auch andere wie Libsyn oder Anchor.

      Antworten

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