Aufträge über LinkedIn generieren: 7-Schritte-Checkliste für Freelancer

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Thomas Maas ist Geschäftsführer der Projektplattform freelancermap, die Freelancer der IT- und Engineering-Branche mit Auftraggebern zusammenbringt. Außerdem zeigt er Freelancern, wie sie Aufträge über LinkedIn generieren können.

Gerade in den krisenbedingten Zeiten ist es wichtig, dass Freelancer sich nicht nur auf altbewährte Kanäle verlassen, um Projekte zu akquirieren und das berufliche Netzwerk auszubauen.

Für Selbstständige ist es umso wichtiger, alle zur Verfügung stehenden Akquisemöglichkeiten zu nutzen. Eine dieser neuen Möglichkeiten ist die Business-Plattform LinkedIn, die in letzter Zeit einen großen Zuwachs an Nutzern verzeichnen konnte.

Mit welchen 7 Schritten Freelancer auf diesem Kanal Recruiter auf sich aufmerksam machen, erklärt Thomas Maas, CEO von freelancermap.

1. Kurzer, knackiger Profilslogan

Neben dem eigenen Foto ist der Profilslogan das Erste, worauf der Blick fällt. Dieser bringt kurz und bündig die Expertise des Freelancers sowie seine Dienstleistungen auf den Punkt. Selbstständige müssen hier strategisch geschickt Schlagwörter platzieren, denn Auftraggeber entscheiden in nur wenigen Sekunden, ob die Person hinter dem Profil für eine Zusammenarbeit überhaupt infrage kommt.

2. Vergangene Expertise darlegen

Überzeugt der erste Eindruck, kommen Kompetenzen, Erfahrungen und Qualifikationen ins Spiel. Freelancer müssen deshalb sicherstellen, dass vergangene Projekte detailliert beschrieben werden und erstellte Serviceleistungen wie Landingpages oder Websites mit einem Link im Textfeld auftauchen. Wie beim Slogan dürfen auch hier branchenübliche Keywords nicht fehlen.

3. Verfügbarkeit signalisieren, um Aufträge über LinkedIn zu generieren

Sind Freiberufler auf der Suche nach neuen Projekten oder Jobangeboten, können sie die Funktion „open to work“ nutzen. Hier entscheidet der Freelancer nun, wem das Feature angezeigt werden soll. Als Möglichkeit steht das gesamte LinkedIn-Netzwerk oder nur Recruiter zur Auswahl. Diese Funktion kann jederzeit rückgängig gemacht werden, z.B. wenn der freie Experte mit Projekten für die kommenden Wochen bzw. Monate ausgelastet ist.

>> Hierzu passt auch der Artikel LinkedIn richtig nutzen – so geht erfolgreiches Netzwerken <<

4. Kontaktanfragen mit Mehrwert senden

Bei LinkedIn wird Networking großgeschrieben. Nach potenziellen Geschäftspartnern oder Recruitern suchen Selbstständige entweder per Keyword oder über branchenübliche Hashtags wie z. B. #java. Freelancer können sich dann mit interessanten Personen vernetzen. Freie Spezialisten sollten jedoch darauf achten, ob die neuen Kontakte auch in ihr berufliches Netzwerk passen und die Verknüpfung einen Mehrwert für beide Parteien stiftet. Insbesondere das Vernetzen mit Recruitern kann eine wichtige Rolle dabei spielen, Aufträge über LinkedIn zu generieren.

5. In relevanten Gruppen präsent sein

Des Weiteren können sich Selbstständige in themenspezifischen Gruppen, z. B. zu KI oder JavaScript miteinander austauschen und ihr Fachwissen demonstrieren. Daraus ergeben sich oftmals zusätzliche wertvolle Kontakte oder es entstehen sogar zukünftige Geschäftspartnerschaften. Auch gibt es themenspezifische Gruppen zur Projektakquise, wo Unternehmen ihre Aufträge ausschreiben, um direkt mit den Freelancern in den Austausch zu treten.

6. Kontinuierlich sichtbar mit Posts: So klappt's mit den Aufträgen über LinkedIn

Die Plattform belohnt aktive Nutzer mit einer besseren Positionierung in der Suche des Netzwerks. Freelancer sollten daher regelmäßig eigene Beiträge verfassen. Die am häufigsten genutzte Beitragsform auf LinkedIn ist der Post. Hier können Freelancer in bis zu 1.300 Zeichen ihr Fachwissen demonstrieren oder zu einem aktuellen Thema Stellung beziehen. Natürlich dürfen die passenden Hashtags nicht fehlen, die sorgen dafür, dass der Post auch in den Feeds der Zielgruppe erscheint.

7. Aufträge über LinkedIn: Fachliche Expertise mit Artikeln zeigen

Reichen 1.300 Zeichen nicht aus, um thematisch in die Tiefe zu gehen, können Freelancer ihre eigene Expertise in Form eines Artikels darlegen. Der große Vorteil von Artikeln liegt in ihrer kontinuierlichen Wiederverwendbarkeit. Freelancer können nämlich in kurzen Posts auf ihr erstelltes Dokument verweisen oder in den Beiträgen Dritter den Link des Artikels teilen.

Fazit: An LinkedIn führt kein Weg vorbei

LinkedIn bietet sich als hervorragende Plattform an, um potenzielle Auftraggeber auf sich aufmerksam zu machen. Selbständige sollten anfangs mehr Zeit für die Einrichtung des eigenen Profils einplanen. Denn nur wer ein gut gepflegtes Profil führt, kann auf sich aufmerksam machen und Aufträge über LinkedIn an Land ziehen.

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