Büro-Einrichtung: 8 Gründe wieso du das Budget verdoppeln solltest

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Jan Marquardt ist Gründer und CEO von COYO, einem führenden Anbieter für Intranet-Software, die neben einer Desktop-Version auch eine Mitarbeiter-App anbietet, wodurch alle Mitarbeiter zu jeder Zeit und an jedem Ort erreicht werden. Hier teilt Jan, warum eine hochwertige und stylische Büro-Einrichtung für ihn ein Herzensthema ist.

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Top Büro-Einrichtung, stylische Konferenzräume, gemütliche Sofas, verstellbare Schreibtische – schon seit der Gründung von COYO legen wir großen Wert auf eine angenehme Arbeitsumgebung. Da wir vor unserer Zeit als Gründer in einem eher „klassischen“ Beratungsunternehmen gearbeitet haben, wollten wir unser eigenes Unternehmen unbedingt mit coolen, modernen Räumen ausstatten. Uns war klar, dass das Büro von nun an der Ort sein würde, an dem wir den Großteil unserer Zeit verbringen würden. Umso wichtiger also, einen Ort zu schaffen, an dem man sich so richtig wohl fühlt.

Zu Beginn war uns noch nicht klar, dass die Entscheidung, in ein schickes Büro zu investieren, den künftigen Weg unserer Firma entscheidend prägen würde. Doch über die Jahre haben wir in den Bereichen Unternehmenskultur, Recruiting und sogar Neukundengewinnung enorm davon profitiert. Nicht zuletzt wegen unseres Büros konnten wir einige der besten Fachkräfte Hamburgs, Kunden wie die Deutsche Bahn und METRO und Partner wie die Deutsche Telekom für uns gewinnen.

Wie man die Unternehmenskultur positiv beeinflusst 

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Klar, wenn man über Unternehmenskultur redet, dann denkt man zu allererst an Werte und Prinzipien, die von den Gründern und Führungskräften vorgelebt werden. Was aber viele übersehen, ist die Tatsache, dass die Arbeitsumgebung ebenfalls einen großen Teil zur Unternehmenskultur beiträgt. Wir haben schnell gelernt, dass man durch die bewusste Gestaltung der Räumlichkeiten bestimmte Aspekte der Kultur positiv beeinflussen kann. Bedeutet: Wollt ihr datengetrieben sein, solltet ihr Monitore aufhängen, die die Daten sichtbar machen. Wollt ihr transparent und offen sein, solltet ihr Wände einreißen. Wollt ihr Silobildung vermeiden, solltet ihr die Teams im Büro gut durchmischen oder dafür sorgen, dass man sich wenigstens beim Mittagessen trifft. Und wenn ihr (so wie wir) großen Wert auf einen starken Teamzusammenhalt und eine familiäre Atmosphäre legt, dann solltet ihr vielleicht darüber nachdenken, eine Bar in euer Büro zu bauen und in eine schicke Büro-Einrichtung zu investieren. 😉

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Recruiting: Wohlfühlfaktor der Büro-Einrichtung als Geheimwaffe

Ihr kennt es selbst: Gute Leute sind rar gesät. Die Vorgehensweisen der Arbeitgeber werden deshalb immer aggressiver und der „War for Talent“ nähert sich langsam aber sicher seinem Höhepunkt. Um potenzielle Mitarbeiter überhaupt finden zu können, fehlt auch uns leider noch der eine universelle Recruiting-Hack. Doch wenn wir fündig werden, können wir direkt beim ersten Kennenlernen Eindruck schinden. Das Feedback der Bewerber spricht für sich: „Alle Meetingräume haben Namen und sind ganz unterschiedlich eingerichtet – ich liebe es!“, „Eure Bibliothek ist einfach der perfekte Rückzugsort“ und „Ihr habt eine Bar?! Wie krass ist das denn!“. Es vergeht kaum ein Bewerbungsgespräch, bei dem uns die Kandidaten nicht direkt sagen, wie wohl sie sich fühlen und dass sie sich sehr gut vorstellen können, bei uns zu arbeiten. Auf den Punkt gebracht: Wer bei uns im Büro war, möchte bleiben – unsere Conversion Rate liegt also bei fast 100% (außer, wir sagen ab).

Neukundengewinnung durchs Büro: „Uns geht es gut!“

Und auch bei potenziellen Neukunden und Partnern funktioniert der Wohlfühlfaktor. Eine schicke, durchdachte (und aufgeräumte!) Büro-Einrichtung zeigt, dass es einem Unternehmen gut geht und dass es „gesund“ ist. Da unsere größten Produkt-USPs die gute Usability und das wunderschöne Design unserer Software sind, unterstreicht ein geschmackvoll eingerichtetes Büro unser Gespür für optische Details.

8 Tipps, worauf du bei der Büro-Einrichtung unbedingt achten solltest

Hört sich eigentlich alles ganz einfach an, oder? Aber mal so eben das Büro „schick machen“, funktioniert nicht. Negativbeispiele sieht man häufig bei Konzernen, die „Creative Hubs“ in ihren Bürozentralen einrichten und diese dann aussehen, als wäre die alte Büro-Einrichtung in den Farbeimer gefallen. Doch jeder fängt mal klein an und auch wir mussten einige Dinge lernen, die ich gerne an euch weitergeben würde:

1. Stil & Design

Wählt ein zeitloses Design bei der Büro-Einrichtung. Ihr wollt ja schließlich nicht alle drei Jahre wieder alles neu machen. Welche drei Wohnstile immer gehen: Skandinavisch, Englisch und Industrie-Design. Um sich vom Rest abzuheben, rate ich dringend von den typischen Berater-Bürostilen à la USM Haller ab.

2. Akustik

Wenige Wände, Sichtbeton und hohe Decken sind zwar extrem cool, ruinieren aber die Akustik. Mein Tipp: Macht euch bei der Gestaltung von vornherein Gedanken darüber, wie ihr die Akustik da einfangen könnt, wo sie entsteht. Das geht übrigens nicht nur durch Akustikelemente, sondern auch durch darauf optimierte Möbel oder Gardinen.

3. Parkett & Beton

Parkett- und Betonboden ist extrem schick, aber ebenfalls schlecht für die Akustik. Mein Tipp: Flure oder Gemeinschaftsflächen eignen sich sehr gut für Parkett oder Betonoptik, während man in den Büros konsequent auf Teppich setzen sollte.

4. Teppich

Investiert unbedingt in einen guten Teppichbelag und legt euren Fokus auf Qualitätsware, denn diese ist häufig robuster und langlebiger. Um zusätzlich die Akustik zu unterstützen, sollet ihr euch lieber für einen wenige millimeterhohen, hochflorigen Teppich entscheiden, statt für den superkurzen Bürostandard.

5. Licht

Ein typisches Büro-Problem ist das Licht. Setzt man konsequent auf Tageslichtleuchten, fühlt es sich schnell an, als säße man in einem OP-Saal. Umgekehrt kriegt man mit warmem Licht in den Wintermonaten Probleme mit der Konzentration. Wie immer gilt es, die goldene Mitte zu finden: Gemeinschaftsflächen können beispielsweise deutlich wärmer ausgeleuchtet werden, als Büros, in denen lange konzentriert gearbeitet wird. Meine klare Empfehlung: Wählt kleine, direkte Lichter für die Tischbeleuchtung (z.B. Schreibtischlampen) und große und indirekte Lichter für die Raumbeleuchtung (z.B. Deckenfluter) in eurer Büro-Einrichtung.

6. Raumaufteilung

Das Großraumbüro ist kein Allheilmittel. Bei COYO sind wir mittlerweile sogar wieder relativ stark davon ab und setzen eher auf Team-Büros (4er, 6er und 8er) und dazugehörige Gemeinschaftsflächen, wo man sich treffen kann.

7. Monitore > Beamer

Wir haben konsequent in allen Besprechungsräumen Monitore aufgehängt und mit ClickShare oder AirTame ausgestattet. Wir lieben es, denn es gibt weder die typischen Probleme mit dem Beamer (Kontrast, Aufwärmzeit, Ausrichtung, Anschluss) noch den ewigen Kampf mit diversen Kabeln und Adaptern (alles läuft über Funk).

8. WiFi

Der gleiche positive Effekt lässt sich durch eine gute WiFi-Ausstattung erzielen, denn heute sind Mitarbeiter deutlich mobiler als früher und keiner will ständig mit Netzwerkkabeln hantieren müssen.

Fazit: Büro einrichten, aber richtig

Investiert in eure Büro-Einrichtung und in eure Arbeitsumgebung – es lohnt sich! Nicht nur Kunden, Partner und Bewerber werden es lieben, sondern auch alle deine Mitarbeiter. Ihr verbessert so nachhaltig den Ort, an dem ihr die meiste Zeit eures Lebens verbringt und hebt die Lebensqualität der Arbeitnehmer. Wenn ihr euch mal anschauen wollt, wie es bei COYO aussieht, dann kommt doch mal auf einen Kaffee in Hamburg-Bahrenfeld vorbei.


Firmen wie Deutsche Bahn, Ritter Sport, Ricola, Metro und E.On nutzen die Intranet-Software von COYO als Desktop-Version oder Mitarbeiter-App, wodurch alle Mitarbeiter zu jeder Zeit und an jedem Ort erreicht werden. Exklusiv für Leser und Hörer von TALENTE haben wir eine 6-monatige kostenlose Testphase für COYO vereinbart. Sage bei der Bestellung von COYO einfach, dass du über TALENTE kommst und erhalte 6 statt 1 Monate COYO kostenlos.


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