Mitarbeiter-Benefits: Die New Work Handlanger

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Florian Gottschaller ist Gründer, Vorstand und Geschäftsführer beim HR-Fintech Spendit AG. Hier gibt er Tipps, wie Mitarbeiterbindung durch Mitarbeiter-Benefits langfristig gelingt und erklärt, was Unternehmer ihren Mitarbeitern grundsätzlich bieten sollten.

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Meine Sales Kollegen und ich haben festgestellt, dass Unternehmer, wenn es um New Work geht, oft beides zur gleichen Zeit wollen: Den unternehmerischen Arbeitnehmer UND die alten Strukturen. Mitarbeiter aber brauchen die entsprechenden Entscheidungsfreiheiten, damit sie sich ganz in die Firma einbringen können. Damit sie Risiken nicht scheuen, sondern viel mehr Chancen nicht ungenutzt lassen wollen, brauchen sie das passende Setting. Die Entwicklung von der Angst vor Fehlern und um die eigene Position hin zum Pionier für neue Ideen und Wachstum – darum geht es für mich bei der New-Work-Bewegung.

Als Erfinder und Anbieter innovativer HR-Produkte wie Lunchit können wir an unseren Kunden und Interessenten sehr gut beobachten, welchen Unternehmen dieser Schritt gelingt und in welchem Rahmen Mitarbeiter-Benefits hier eine Rolle spielen können.

Employer Branding war nie wichtiger

  • Wann sind wir als Unternehmen attraktiv? 
  • Wie halten wir die Fluktuation im Griff?
  • Was braucht ein Mitarbeiter, um zu bleiben?

Viele Unternehmen suchen nach einer Faustregel, ihrem Betriebsklima und der Belegschaft den passenden Rahmen für gemeinsames erfolgreiches Arbeiten zu ermöglichen. Doch die Übersetzung von Herzlichkeit in Prozesse, von Ehrlichkeit in Kultur gelingt nicht immer. Spätestens beim Sprung vom Start-Up zum Grown-Up sollte ein gemeinsamer Geist im Unternehmen entstehen können. Ohne ihn wird auch später weiteres Wachstum gehemmt. Warum?

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Ralph Meyer, mit dem ich die Spendit AG gegründet habe, hat sich im Buch War for Talents mit den Erfolgsfaktoren von Unternehmen intensiv auseinandergesetzt. Er hat bei uns einen geflügelten Satz etabliert, der uns bei vielen die Zusammenarbeit und das Team betreffenden Entscheidungen hilft: „Wir investieren in die gegenseitige Wertschätzung“. Denn dadurch macht gemeinsames Arbeiten mehr Spaß und es lohnt sich, denn gute Fach- und Führungskräfte sind begehrt. Sie ersetzen zu müssen kostet uns und vermutlich jede Firma bei jedem Mitarbeiter mindestens 10.000 Euro.

Genau dieses Zahnrad „Wertschätzung“ muss sich bei der Führung und in den Human Ressources drehen, um langfristig in gutes Betriebsklima einzuzahlen. Es geht klar um die Investition in Kommunikation inklusive Zuhören. Mitarbeitern werden so Mitwirkungsmöglichkeiten zuteil und ein offener Kanal in die Betriebsentwicklung gegeben. Wenn sie sich mit ihrem eigenen Anteil ins Unternehmen einbringen, formt das Team den gesuchten gemeinsamen „Geist“ – die Vision und die Unternehmenskultur.

Vorsorge statt Feuerlöschen: Mitarbeiter-Benefits helfen

Der Klassiker: Eine Leistungsträgerin oder ein Leistungsträger kommt ins Unternehmen und beweist sich. Nach einem Jahr lässt die Befriedigung am eigenen Erfolg nach. Es wird sich nach links und rechts umgesehen. Nun kommt ein Angebot eines anderen Unternehmens. Sie oder er teilt dies mit und der Arbeitgeber lehnt sich mindestens 3.000 bis 5.000 Euro weit aus dem Fenster, um eine Kündigung abzuwehren. Eine Hau-Ruck-Aktion, die nur kurzfristig Abhilfe schafft, das Problem aber nicht löst.

Studien haben belegt, dass die Motivation durch Gehaltserhöhungen schnell verpufft – regelmäßige Anpassungen und gerechte Entlohnung muss ohnehin Basis jeder gesunden Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Beziehung sein und kann nicht die Funktion der Wertschätzung übernehmen.

Positive Rituale hingegen bieten die Möglichkeit, Mitarbeiter und ihre Meinungen und Gefühle nicht erst zu bemerken, wenn es brennt. Augenhöhe durch gegenseitige Wertschätzung bringt zum einen zum Ausdruck, dass eine menschliche Beziehung nicht kalkulierbar ist. Weiter schafft sie durch offene und regelmäßige Kommunikation den Raum, vieles mitzuteilen. Einflussnahme schafft Zufriedenheit, Gemeinsamkeit und Verständnis. Unzufriedenheit kann in Lösungen verwandelt werden und zusätzlich Identifikation mit dem Unternehmen schaffen.

Es geht also als Arbeitgeber um eine Haltung dem Team gegenüber: Einen offenen, gestaltbaren Rahmen zu schaffen und großzügig in Vorleistung gehen. Sicher wäre es utopisch zu glauben, dass man Leistungsträger und Mitarbeiter mit dem richtigen Blumenstrauß an Mitarbeiter-Benefits für immer halten kann. Zielsetzung muss viel mehr sein, Mitarbeitern durch Benefits Freiraum und eine Wertschätzung zu bieten, die im Alltag erlebbar ist und unaufdringlich auf die Kultur hinweist. Kita, Dienstfahrrad, Lunch – jeder entscheidet, was am besten zu ihm passt.

Der Wertschätzung Raum bieten durch bestimmte Mitarbeiter-Benefits

Kommunikation ist also das Zauberwort, denn Wertschätzung kann in jedem Gespräch hergestellt werden und ist kontinuierlich erfühlbar. Sie muss offen und häufig stattfinden können. Wir beobachten an erfolgreichen Unternehmen oft, dass klar, zuverlässig und auffallend respektvoll nach außen und innerhalb des Unternehmens kommuniziert wird. Weiterhin stellen wir in letzter Zeit Holokratie-Sympathien fest, im Mindesten aber sind die Türen offen. Mitarbeiter wissen über die Unternehmensziele Bescheid und interessieren sich dafür.

Genau hier knüpfen wir mit der Lunchit App an, einer digitalen Essenmarke, mit der Arbeitgeber Mitarbeitern täglich bis zu 6,40 Euro steuerfrei erstatten können. Sicher werden Steuern gespart, was die Entscheidung zur Investition in diese Art von Mitarbeiter-Benefits leicht macht. Viel wichtiger ist aber, dass die Belegschaft regelmäßig auf Einladung des Chefs mittags an runden Tischen sitzt. Kommunikation findet leicht und ungezwungen statt. Die finanzielle Komponente, die steuerfreie Erstattung zum Monatsende, unterstreicht die Einladung und macht sie positiv bemerkt. Ein Obstkorb kann also niemanden dazu überreden, sein Bestes im Unternehmen zu geben. Es geht um eine Haltung und einen bunten Blumenstrauß an Maßnahmen. Das Beste, den New-Work-Mitarbeiter, lässt sich unserer Beobachtung nach recht zielsicher mit einem Maximum an

  • täglich erlebbarer Wertschätzung,
  • Entscheidungsfreiheit und
  • Anlass für Kommunikation

fördern. Unternehmern empfehle ich daher, ihre Angst zu überwinden und in Vorleistung zu gehen. Oder auch einfach: Spend it!


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